Professioneller Kunde


KLEINANLEGER UND PROFESSIONELLER KUNDE FÜR EUROPÄISCHE TRADER IM VERGLEICH

 

Der Broker IQ Option wird in der EU reguliert und muss sich daher an alle Vorschriften von EU-Behörden halten, deren Richtlinien die europäische Finanzaufsicht ESMA vorgibt (European-Securities and Markets-Authority). Sie betreffen unter anderem den Handel von Binäroptionen, den IQ Option dementsprechend für EU-Trader nicht mehr anbieten kann - das hat die ESMA schon im Juli 2018 verboten. Seit dem 1. August 2018 kommen nun Vorschriften beim CFD-Handel hinzu, welche IQ Option ebenfalls vollständig umsetzt.

 

Hintergrund der neuen ESMA-Regulierung

Die ESMA-Vorschriften sollen das bis dato unregulierte hohe Handelsvolumen bei binären Optionen und CFDs unter Kontrolle bringen, das vor allem von Privatanlegern kommt. Aus Sicht der ESMA bestehen überdies Betrugsgefahren durch einige Broker, denen sie vorbeugen muss. Die neuen ESMA-Regularien wurden am 27. März 2018 vollständig ausformuliert und traten für Binäroptionen im Juli, für CFDs im August in Kraft. Betroffen sind ausdrücklich nur private EU-Trader und alle EU-Broker. Für professionelle Händler gelten andere, größtenteils unveränderte Regeln, wie sie vor der Neuregelung schon bestanden hatten. Die ESMA begründet ihre neue Regulierung für private Anleger damit, dass es eine Kombination aus höchsten Renditeversprechen und dem leicht zugänglichen Handel auf digitalen Plattformen gibt, dass im gegenwärtigen Umfeld der historisch niedrigen Zinsen Privatanleger zu unbedachten finanziellen Einsätzen verleitet. Die Produkte seien zudem sehr komplex und im Falle von CFDs durch die übermäßige Hebelwirkung für Privatanleger auch sehr riskant. Die Begründungen der ESMA sind in der Tradingszene umstritten, doch die Behörde kann ihre Vermutungen belegen. Sie ließ durch verschiedene nationale Aufsichtsbehörden und selbst durch Broker Untersuchungen zu den Gewinnen und Verlusten auf privaten Tradingkonten durchführen und stellte dabei fest, dass der überwiegende Teil dieser Konten - je nach Untersuchung zwischen 74 und 89 % - per saldo Verluste produzieren.

 

 

Wie hat IQ Option auf die ESMA-Regulierung ab 2018 reagiert?

Nach der Bekanntgabe der neuen ESMA-Vorschriften - schon vor ihrem Inkrafttreten - hat IQ Option seine eigenen Kunden nach ihren Handelskonten unterschieden. Für diese Unterscheidung bietet der Broker separate Handelskonten für private Trader - das Einzelhandelshandelskonto - sowie institutionelle Händer - das professionelle Handelskonto - an. Diese Unterscheidung betrifft alle Kunden mit einem Wohnsitz in der EU. Binäre Optionen können private EU-Trader nach dem Inkrafttreten der ESMA-Vorschriften seit Anfang Juli 2018 bei IQ Option nicht mehr handeln. Für den CFD-Handel gelten Einschränkungen bei der Hebelwirkung der CFDs. Der Zugang zu einem Demokonto blieb unbeschränkt erhalten. Das VIP-Handelskonto ist von den Einschränkungen nicht betroffen. Es erfordert eine Mindesteinzahlung von 3.000 Dollar oder Euro und bietet einige Vorteile wie einen Personal Account Manager.

 Professionelles IQ Option Konto

Handelskonto für private EU-Trader

EU-Händler werden als private Trader eingestuft, wenn sie nicht die Kriterien für die Kategorien "Eligible Counterparty" oder "Professional" erfüllen. Sie werden dann in die Kategorie "Retail" eingeordnet. Diese Kunden sind von den neuen ESMA-Vorschriften am stärksten betroffen. Sie können nicht mehr binäre oder digitale Optionen handeln. Allerdings bleibt ihnen der Zugang zu den Märkten für Forex-Paare, Kryptowährung, Aktien, Rohstoffe, Indizes und ETFs erhalten. Die Hebelwirkung für CFDs wurde auf 1:30 für Forex-Majors, 1:20 für Forex-Minors, Indizes und Gold, 1:10 für Rohstoffe und 1:2 für Kryptowährungen eingeschränkt. Das sind die maximal zulässigen Hebel. In der Praxis kann die Hebelwirkung variieren und auch geringer ausfallen, weil sie von verschiedenen Faktoren - unter anderem von der Marktsituation - abhängt. Eine Nachschusspflicht für CFDs ist für private Trader nicht mehr zulässig. Zusätzlich werden ihre Einlagen bei IQ Option durch den zypriotischen Investor Compensation Fund (ICF) bis 20.000 Euro geschützt.

 

Handelskonto für professionelle EU-Kunden

Professionelle (institutionelle) Trader der Kategorien "Eligible Counterparty" oder "Professional" sollen aufgrund ihrer Erfahrung die eingegangenen Risiken richtig einschätzen können. Sie fällen ihre Anlageentscheidungen selbstständig und werden in die genannten Kategorien eingeordnet, wenn sie

 

  • über eine staatliche Zulassung als institutioneller Händler verfügen und/oder
  • über bilanzielle Mittel von 20 Millionen Euro, Eigenmittel von zwei Millionen Euro und einen Nettoumsatz von 40 Millionen Euro verfügen und/oder
  • im Auftrag von Zentralbanken, Regierungen oder supranationalen Institutionen handeln.

 

Bei IQ Option genießen professionelle Händler ebenfalls einen negativen Bilanzschutz. Sie können nach wie vor in allen Bereichen inklusive der binären und digitalen Optionen handeln. Bei CFDs können sie die gewohnten hohen Hebel nutzen, bei IQ Option reichen diese bis 1:500. Auch an Handelsturnieren können professionelle Händler teilnehmen, privaten EU-Tradern ist das inzwischen verboten. Von der ICF-Absicherung profitieren nur ausgewählte professionelle Kunden. Professionelle Händler können ihren Sitz auch außerhalb der EU haben. Auch für private Trader würden bei einem Wohnsitz außerhalb der EU die ESMA-Beschränkungen entfallen. Professionelle Händler arbeiten in der Regel für folgende Einrichtungen:

 

  • Kreditinstitute
  • regulierte Finanzinstitute
  • Wertpapierfirmen
  • Versicherungsgesellschaften
  • Pensionsfonds und vergleichbare Einrichtungen
  • Rohstoff- und Rohstoffderivate-Händler

 

IQ Option: Möglichkeiten des Wechsels zum professionellen Händler

Der Broker bietet Privatanlegern die Möglichkeit, sich als professioneller Händler registrieren zu lassen. Das kommt für private Händler mit langer Handelserfahrung infrage, zudem müssen von den folgenden drei Kriterien mindestens zwei erfüllt werden, um den professionellen Status zu erhalten:

 

  • mindestens zehn Geschäfte pro Quartal im betreffenden Markt über die Dauer eines Jahres und in einem gewissen Umfang (bei IQ Option: ab 150 Euro pro Trade)
  • Bankguthaben und Anlagen (Finanzinstrumente) in einem Gesamtwert ab 500.000 Euro
  • mindestens einjährige Berufsausübung am Kapitalmarkt mit dem Erwerb der entsprechenden Expertise für die gewünschten Finanzgeschäfte

 

 

Allgemeiner Risikohinweis: Der Handel mit Optionen, Kryptowährungen, Forex und CFDs ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Zwischen 74-89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
 
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